Cloud Storage und VOIP für einen Sportveranstalter

Die Situation

Ein Veranstalter von Sport-Events in der Region Zürich hatte eine lokale IT-Umgebung für seine Mitarbeiter, in der auf einem lokalen NAS die Daten gespeichert wurden. Aufgrund der IT-Architektur war keine Datensicherung ausserhalb des Gebäudes möglich. Weiterhin wurde der Speicherplatz knapp. An dem Standort war auch die ADSL-Anbindung nur mit niedriger Bandbreite möglich, was für die aktive Internet-Nutzung der Veranstaltungsorganisation nicht ausreichend war. Auch die Telefon-Anbindung war für das Team nicht optimal, da Mitarbeiter auf dem Festnetz nicht erreichbar waren, während sie z.B. auf Veranstaltungen unterwegs sind. Dadurch enstanden hohe Kosten für die Weiterleitung auf das Mobilfunknetz.

Die Aufgabe

  • Einführung einer Storage-Lösung, bei der die Daten automatisch ausserhalb des Gebäudes gesichert werden
  • Anbindung ans Internet mit ausreichender Geschwindigkeit herstellen
  • Telefonielösung einführen, bei der Mitarbeiter auch ausserhalb des Büros über die Festnetznummer erreichbar gemacht werden können.

Die Umsetzung

Als erstes wurde die Datenspeicherung vom NAS-Gerät auf DropBox Business umgestellt. Dadurch haben alle Mitarbeiter, auch mit mobilen Geräten, automatisch die aktuellen Versionen der Dokumente dabei und die Daten werden laufend gesichert. Die Platform unterstützt 1 Terabyte Storage und hält auch den Zugriff auf ältere Dokumentenversionen bereit, falls z.B. unbeabsichtigte Änderungen wieder rückgängig gemacht werden sollen.

Für die Internet-Anbindung wurde ein Zugang über e-Fon/Cablecom realisiert, der etwa 10x mehr Bandbreite liefert als die alte ADSL-Leitung.

Die Telefonie wurde von ISDN auf einen e-Fon Anschluss portiert. Dadurch lassen sich nun quasi unbegrenzt viele Gespräche gleichzeitig durchführen und die Firma ist nicht mehr auf 2 gleichzeitige Gespräche beschränkt. Die bereits vorhandene Siemens ISDN/DECT Anlage wurde dazu mit der neuen FritzBox verbunden. Da der Zugang über VOIP hergestellt wird, können die Mitarbeiter auch vom PC aus mit z.B. Headset telefonieren, was für den Support praktisch ist. Unterwegs können die Mitarbeiter jederzeit eine VOIP-Anbindung vom Smartphone herstellen und sind dadurch sofort auf ihrer Büro-Festnetznummer erreichbar. Dabei können sie kostenlos die Gespräche mit dem Büro führen, solange sie einen Internet-Zugang (z.B. WiFi im Hotel oder Ferienhaus, oder per mobilem Datenfunk) haben. Ebenso können sie auch aus dem Ausland kostengünstig Gespräche über den Festnetzanschluss in der Schweiz herstellen.

Private Cloud RZ für einen IT-Dienstleister

Die SituationUP-GREAT

Die UP-GREAT AG, ein etablierter IT-Dienstleister im Raum Zürich, betreibt für seine Kunden eine Hosting-Plattform, auf der die IT-Umgebungen der Kunden in einer private Cloud Umgebung laufen. Dieser Geschäftsbereich ist sehr erfolgreich. Um für die zukünftige Entwicklung gut aufgestellt zu sein, benötigt die UP-GREAT eine leistungsfähigere IT-Infrastruktur. Gleichzeitig sollte sie auch skalierbarer, kostengünstiger, ausfallsicherer und leichter zu betreiben sein als die bisherige Architektur.

Die Aufgabe

Entwicklung einer Strategie bezüglich Rechenzentren, Server-Hardware, Storage, Netzwerk, Virtualisierungs-Plattform, Backup-Verfahren, und WAN/Internet, Berechnung der Kosten und Aufwände, Tests von neuen Technologien im Rahmen von Proof of Concept Projekten, Umsetzung der Konzepte und Inbetriebnahme

Die Umsetzung

Zunächst wurden die gegenwärtigen Hosting-Kunden und die im Einsatz befindliche Hosting-Plattform analysiert. Defizite der heutigen Technik wurden mit dem Operations- und Engineering-Team erörtert, sowie Kosten berechnet und mit dem COO analysiert. Aufbauend auf Einschätzungen vom Sales-Team und Engineering wurden die Anforderungen an zukünftige Umgebungen entwickelt. Im Zusammenspiel mit Vendoren, Partnern und internen Teams wurden unterschiedliche Technologie-Alternativenbezüglich ihrer technischen Eignung geprüft. Parallel dazu wurden die Auswirkungen auf Investitionsvolumen, Betriebskosten und Personalbedarf für die verschiedenen Varianten in einem Kalkulationsmodell berechnet.

Nach umfassender Analyse wurden dann die bestgeeigneten Varianten der Geschäftsleitung vorgestellt, und eine Empfehlung ausgesprochen. Die GL hat die vorgeschlagene Strategie angenommen. In der Folge wurden einige neue Partnerschaften mit Herstellern und Spezialisten hergestellt, um die Umsetzung zu beschleunigen und weiter Synergien mit dem Produktverkauf zu erzielen.

Der Aufbau erfolgte zunächste in einem PoC vor Ort, während parallel dazu die RZ-Umgebung und die Netzwerkanbindungen bestellt und vorbereitet wurden.

Die neue Plattform wird im Laufe des Jahres 2014 nach internem Probebetrieb für Kunden in Betrieb genommen.

IT Infrastruktur für eine Privatklinik

Die Situation

Eine neue Privatklinik im Raum St. Gallen benötigt eine IT-Infrastruktur für das Pflegepersonal und die Verwaltung. Die Lösung soll bis zu 80 Mitarbeiter unterstützen und darf dabei neue Technologie verwenden, da keine Altsysteme integriert werden müssen. Ein IT-Dienstleister im Raum Zürich hat den Auftrag für Aufbau und Betrieb erhalten.

Die Aufgabe

  • Unterstützung des IT-Dienstleister bei der Planung und Umsetzung des IT-Konzeptes
  • Analyse der Bedürfnisse mit dem Kunden
  • Berechnung der Aufwände und Kosten für Aufbau und Betrieb
  • Projektleiter inkl. Koordination der verschiedenen Beteiligten (Kunde, IT-Provider, Anbieter von Fachanwendungen, IT-Partner, Telefon- /Netzwerkdienstleister)

Die Umsetzung

Als erstes wurde innerhalb kürzester Zeit  für dieses Start-Up eine Basis-Infrastruktur aufgebaut, um die Vorbereitungen des Geschäftsbetriebs zu erleichtern, während die restlichen Projektparameter noch erarbeitet wurden. Dazu wurden Windows 8 Tablet Computer mit externen Bildschirmen/Tastatur eingesezt, sowie Microsoft Office 365, inkl. Skydrive, Sharepoint und Lync. Active Directory wurde dazu innerhalb der Office365-Umgebung aufgebaut. Dazu wird ein Netzwerk-Provisorium in den vorläufigen Verwaltungsräumen aufgebaut.

In einem zweiten Schritt wurden die Anforderungen mit dem Kunden und allen anderen Beteiligten geklärt und ausformuliert. Als technische Lösung wurde eine Hosting-Plattform in der Private Cloud des IT-Dienstleisters gewählt, auf welche die Mitarbeiter über Citrix von überall her Zugriff erhalten können. Zusätzlich werden Sharepoint und Email direkt per Internet erreichbar gemacht. Durch die Trennung der Anwendergeräte von den Fachanwendungen (per Citrix bzw. Web-Portal) kann sichergestellt werden, dass alle schützenswerten Daten nur im Rechenzentrum des IT-Dienstleisters liegen.

Innerhalb der Klinikgebäude wird eine leistungsfähige Netzwerk-Infrastruktur mit Ethernet und WLAN aufgebaut, in die auch das Telefoniesystem, die Video-Überwachung und die Alarmanlage integriert werden.

Die Active-Directory Domain wird in die Private Cloud des Providers umgezogen, aber weiterhin über Active Directory Federation Server extern verfügbar gemacht. Die Wartung der Arbeitsgeräte erfolgt über MS inTune und die Microsoft Cloud, um Software-Verteilung und Administration der Geräte auch ausserhalb der Klinik zu ermöglichen. Der Exchange-Server wird von Office365 in die Private Cloud migriert, um eine Erweiterung mit Schnittstellen zu den Fachanwendungen zu ermöglichen.

Mit dieser Lösung kann der Aufbau der Klinik fortschreiten und die Plattform entsprechend der Bedürfnisse des Kunden wachsen.

IT Strategie für einen Versicherungsdienstleiter

Die SituationHRM Systems

Unser Kunde, die HRM-Systems AG, betreibt ein gut etabliertes und innovatives Unternehmen in der Versicherungsbranche. Das Wachstum des Unternehmens stellt die IT-Abteilung vor zunehmende Herausforderungen bezüglich der Support-Zeiten und der Arbeitsmenge. Der Kunde sucht daher eine geeignete Strategie, um seinen EDV-Betrieb langfristig sicher aufzustellen. Dabei sollen interne wie auch externe Optionen verglichen werden.

Weiterhin benötigen die zunehmend mobilen Mitarbeiter leistungsfähigere Möglichkeiten, um von unterwegs zu arbeiten. Letztlich braucht auch die interne Software-Entwicklung geeignete Werkzeuge, um den Testern und Support-Mitarbeitern gleichzeitig mehrere Versionen der im Hause entwickelten Applikationen auf unterschiedlichen Betriebssystemen bereitzustellen.

Die Aufgabe

Unterstützung der HRM-Systems AG bei der Erarbeitung einer IT-Services Strategie für die nächsten 3 Jahre. Diese Strategie legt fest, welche zukünftigen Anforderungen an die Infrastruktur notwendig werden, unter Berücksichtigung von organisatorischen, geschäftspolitischen, technischen, regulatorischen und juristischen Aspekten. Das Sourcing-Modell für die verschiedenen Komponenten der IT-Services soll entwickelt werden, um Optionen für In-House Verstärkung und Outsourcing zu untersuchen.

Die Umsetzung

  • Workshop mit Teilnehmern aus Fachabteilungen und IT (12 Teilnehmer, 1/2 Tag): Erarbeitung einer gemeinsamen Sicht auf den Status Quo, Entwicklungs von Zukunftsideen, mit Unterstützung von einigen inspirativen Beispielvideos, Ausarbeitung von Themen in 3 Arbeitsgruppen, Synthese der Ergebnisse
  • Interviews mit 9 Personen in 8 Interviews zu 1h bis 2.5h Dauer pro Gespräch, anhand eines Fragebogens plus freier Diskussion
  • Workshop mit IT-Service Abteilung (4 Teilnehmer, 1/2 Tag): Durchsicht der Ergebnisse, Klärungen, Abstimmungen, Bewertungen, Identifikation von Massnahmen, Zusammenstellung von Themenpaketen
  • Workshop mit IT Management (3 Teilnehmer, 1 Tag): Ausarbeitung von Strategievorschlägen, Zusammenstellung eines Präsentationsentwurfs für die GL
  • Vorstellung der Strategie in der GL-Sitzung